Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf des Bündnisses Köln gegen Rechts, in welchem auch wir organisiert sind.
(Weiterführend: Unsere Berichte von den HoGeSa-Aufmärschen 2014 in Köln und Hannover)
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis
erneut bundesweit zu einem Aufmarsch am 25.10.2015 nach Köln. Unter dem
Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit –
Köln 2.0“ruft der Pro NRW-ler und Anmelder vom letzten Mal, Dominik
Roeseler, dazu auf, nach Köln zu kommen. Schon Wochen vor dem Event
haben weit über Tausend Personen auf Facebook ihr Kommen angesagt. Die
Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und in Hooligan- und
Nazikreisen wird eifrig für eine Wiederholung der Randale vom letzten
Jahr in derselben Größenordnung mobilisiert. Die rechten Hools wollen
sich eine rassistisch aufgeladene Erlebniswelt schaffen, bei der sie die
Straße dominieren. Sie versuchen, ihr „Wunder von Köln“, wie sie es
nannten, zu wiederholen.
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Samstag, 10. Oktober 2015
Dienstag, 18. November 2014
Bericht von HoGeSa in Hannover
Am 15.11. waren wir auf der Gegendemo zum HoGeSa-Aufmarsch
in Hannover. Zu Beginn des Tages sammelten wir uns am Steintor in der
Nordstadt, wo auch die Auftaktkundgebung stattfand. Es gab eine bürgerliche
Demo von SPD, Gewerkschaften und Grünen und eine etwas größere und radikalere
Gegendemonstration. Nach den jeweiligen Auftaktkundgebungen verschmolzen jene
jedoch zu einer einzelnen Großdemo mit um die 5.000 Teilehmer*innen. Am Anfang war die Wartezeit recht lang, denn
auf Busse mit weiteren Antifaschist*innen mussten wir teilweise einige Zeit
warten.
Während der Wartezeit stellten wir uns mit unserem „Refugees Welcome“-Transparent an den Rand des Platzes, um Passant*innen auf die Demo und die Problematik aufmerksam zu machen. An einer Stelle kam jedoch auch ein älterer Mann, um uns seinen Missfallen an unserer Einstellungen gegenüber Refugees kundzutun – ansonsten haben wir aber nur positive Rückmeldung bekommen. Eine schöne Randbemerkung ist, dass der Platz umgeben war von lauter Flaggen, auf denen „Hannover steht auf gegen Rechts“ stand.
Während der Wartezeit stellten wir uns mit unserem „Refugees Welcome“-Transparent an den Rand des Platzes, um Passant*innen auf die Demo und die Problematik aufmerksam zu machen. An einer Stelle kam jedoch auch ein älterer Mann, um uns seinen Missfallen an unserer Einstellungen gegenüber Refugees kundzutun – ansonsten haben wir aber nur positive Rückmeldung bekommen. Eine schöne Randbemerkung ist, dass der Platz umgeben war von lauter Flaggen, auf denen „Hannover steht auf gegen Rechts“ stand.
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