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Donnerstag, 21. Mai 2015

Sexkauf verbieten?

Info- und Diskussionsveranstaltung zum nordischen Sexkaufverbot 


Wir dokumentieren an dieser Stelle die Pressemitteilung zur Veranstaltung, welche wir als Mitveranstalter*innen unterstützen.

Bild: Rosa-Luxemburg-Stiftung

„Sexkauf verbieten? Infoveranstaltungen zu den nordischen Erfahrungen“ – Dies ist der Titel einer Veranstaltung, die DIE LINKE Köln am Samstag, dem 30. Mai um 14 Uhr im Barbara-von-Sell-Berufskolleg in Köln organisiert. Mitveranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Köln, Der Wendepunkt (Sozialisten und weitere Aktive an der Uni Köln), der Studierendenverband Die Linke.SDS Köln, die Feministische Partei DIE FRAUEN, die Initiative gegen die Ausbeutung von Frauen in der Prostitution (inga e.V.), die Linksjugend ['solid] Köln und das Sozialistische Forum Rheinland (SoFoR).
Wir finden es wichtig, die praktischen Erfahrungen, die in den nordischen Ländern mit Sexkaufverboten gemacht werden, für die Diskussion in Deutschland zur Kenntnis zu nehmen“, so die Sprecherin der Kölner LINKEN, Angelika Link-Wilden. Die Initiatorin der Veranstaltung, Katharina Sass, fügt hinzu: „Die Debatte über Sexkaufverbote ist heute international. Daher sind wir froh über die Zusagen der prominenten Gäste aus dem Ausland.“

Montag, 12. Mai 2014

Abrechnung mit der Schönheitsindustrie

Anbei dokumentieren wir unseren Redebeitrag, der eigentlich auf der Demo vergangenen Donnerstag (08.05.2014) auf der Einfach TOP ohne Model Demo gehalten worden wäre, aber leider aus Zeitgründen gestrichen wurde.

Unsere Welt und unsere Wahrnehmung der Welt hängt ganz wesentlich mit Bildern zusammen, wir können sie sogar sehen, wenn wir die Augen schließen. Bilder von Dingen, die wir mögen oder auch nicht. Bilder von Menschen, die wir mögen oder nicht. Dinge von denen wir glauben sie zu kennen. Komplexe Phänomene, Werte, Normen, Erwartungen und so weiter. Auf einem Bild ist eine Frau. Vielleicht die aus der h&m Werbung. Sie hat makellose Haut, weiches glattes Haar, ist schlank und modisch. Sie schaut interessiert und zurückhaltend zugleich auf dem Plakat in der U-Bahn. So soll sie sein. Ganz bewusst stellt diese Frau ein Bild dar, was viele nicht erfüllen. Gleichzeitig wird es uns immer wieder als Norm oder erstrebenswert präsentiert. Das Ergebnis ist natürlich ein Minderwertigkeitsgefühl bei der Betrachterin.

Sonntag, 13. April 2014

Bericht vom #buko14

Am vergangenen Wochenende (28.-30.03.2013) fand in Frankfurt am Main der alljährliche Bundeskongress der Linksjugend ['solid] statt. Hierbei handelt es sich um die größte und wichtigste Veranstaltung des Bundesverbandes, denn es werden verschiedene Ämter gewählt, wie der Bundessprecher*innenrat (Vorstand), sowie wichtige Positionen und Projekte beschlossen.

Dafür wählen die Landesverbände und Bundesarbeitskreise jährlich neue Deligierte. Da NRW der mitliedsstärkste Landesverband ist, hatten wir 41 Deligierte von denen 32 anwesend waren.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Bereit für 2014?

Ergebnisse der LinksCon
Am 10.11. trafen sich Mitglieder und Sympathisant*innen der linksjugend ['solid] Köln in der alten Feuerwa-che um gemeinsam die Aktivitäten der Gruppe 2013 auszuwerten, Themenschwerpunkte für 2014 zu erar-beiten und einen neuen Sprecher*innenrat zu wählen. Wenn Du leider nicht kommen konntest, wollen wir hier kurz die Ergebnisse präsentieren:

Rückblick 2013
Im vergangenen Jahr erlebte die Gruppe ein echtes Revival: Die Initiative Recht auf Stadt wurde durch uns ins Leben gerufen, auf der Straße zeigten wir zum 1.Mai, Blockuppy, Dampfparade, CSD, antifaschistischen Protesten gegen Pro Köln und Wohnungsnotprotesten Präsenz. Dafür produzierten wir - sage und schreibe - 3 Transparente. Den Sommer dominierte der Wahlkampf: Neben der Unterstützung der Mutterpartei setzten wir auch eigene Akzente mit Straßenmalkreideaktionen oder der Linkslounge. Im Oktober organisierten wir eine antikapitalistische Bildungsreise nach Trier um uns in seiner Geburtsstadt über Karl Marx zu informieren. Jetzt stehen für dieses Jahr noch die antifaschistischen Proteste in Remagen aus.

Wie geht es 2014 weiter?
1. Ergebnisse des Ideenworkshops: Sammlung der Themenvorschläge der Teilnehmer*innen

Freitag, 2. März 2012

linksjugend ['solid] Köln Treffen am 06.03.12 um 16:45h

Unserer Treffen ist offen für alle die Interesse haben an politischen Themen.
Die Themen für diesen Tag sind, ein Vortrag zu Sexismus gegen Frauen und Diskussion, der Weltfrauentag und unsere Aktion am Neumarkt am 8 März um 17h und der Naziaufmarsch in Dortmund am 1 Mai.

Diskutiert mit, sagt eure Meinung zu Themen die für euch interessant sind oder hört einfach zu.

Wir treffen uns im Bürgerhaus in Ehrenfeld, erreichbar mit den Linien 3,4 und 13
http://www.buergerzentrum.info/page/index.php

Auf Facebook
https://www.facebook.com/linksjugend

Mittwoch, 29. Februar 2012

Zusammenfassung vom Treffen am 28.02.2012

Unser Hauptthema war der Weltfrauentag am 8.3.2012, wir werden an dem Tag uns um 17h am Neumarkt wo die KVB Linien 1,7 und 9 fahren.

Wir haben auch über Aktionen gegen Nazis in Köln und Umland kurz besprochen und werden bei den nächsten Treffen weiter darauf eingehen.

Am ersten Mai 2012 gibt es einen Nazi Aufmarsch in Dortmund, es wegen gegen Aktionen dazu geben.

Um 19h war das Treffen vorbei.

Montag, 27. Februar 2012

linksjugend [solid] Köln Treffen am 28.02.2012 um 16:45h

Unserer Treffen ist offen für alle die Interesse haben an politischen Themen.
Die Themen für diesen Tag sind, lokale Aktionen gegen Nazis, den Weltfrauentag am 8 März und der Naziaufmarsch in Dortmund am 1 Mai.

Diskutiert mit, sagt eure Meinung zu Themen die für euch interessant sind oder hört einfach zu.

Wir treffen uns im Bürgerhaus in Ehrenfeld, erreichbar mit den Linien 3,4 und 13.
http://www.buergerzentrum.info/page/index.php

Wir sind auch auf Facebook

linksjugend Köln

Freitag, 23. Dezember 2011

Aktion gegen sexistische Werbung

Am 9. Dezember hatte de Basisgruppe Köln eine gute Aktion in der Innenstadt, um gegen sexistische Werbung zu protestieren. Die Modekette "Tally Weijl" bringt es mit seinem aktuellen Werbeslogan "sexy or sexy, that is the question" auf den Punkt. Wir wollen aber nicht mehr hinnehmen, dass man von allen Seiten das Gefühl vermittelt bekommt, dass es nichts Wichtigeres gibt als "sexy" zu sein. Wir konnten durch das Bekleben der Schaufenster und Schilder die Passanten auf uns aufmerksam machen, denen wir unseren Flyer zu der Aktion in die Hand drücken konnten.

Das Kölner Internetportal report-k berichtete über die Aktion.

Anbei der Text unseres Flugblattes:

Sexy or Sexy, that is the question ...

...und das ist das Problem. Das Frauenbild, was durch Werbung transportiert wird, reduziert Frauen tatsächlich nur auf diese Frage. Tally Weijl bringt es mit seinem Slogan auf den Punkt. Natürlich ist das nur die Spitze des Eisbergs. Unser Protest richtet sich daher nicht speziell gegen diesen Laden, sondern gegen sexistische Werbung im Allgemeinen.
Immer mehr Werbung nutzt Frauenkörper, die auf ein bestimmtes Schönheitsideal getrimmt sind, um Produkte attraktiver zu machen. Die Frau wird hier zum dekorierenden, käuflichen Gegenstand degradiert. Alternativ wird das Bild der braven Hausfrau propagiert, die ihrem Mann das Leben versüßt und selbst ihre Bedürfnisse zurückstellt.
Gleichzeitig wird ein gefährliches Schönheitsideal transportiert. Immer mehr junge Frauen erkranken an Essstörungen, weil sie in der kapitalistischen Gesellschaft andauernd und von allen Seiten mit einem Schönheitsideal zugemüllt werden, das auf gesundem Wege gar nicht erreichbar ist. Aktuelle Studien belegen, dass zwischen 10% und 15% Prozent aller Frauen an Essstörungen leiden. Dazu kommt, dass in einer Umfrage 92!!!% aller Frauen angaben nicht zufrieden mit ihrem Körper zu sein.
Durch den allgemeinen gesellschaftlichen Sexismus, der seinen Ausdruck unter anderem in der Werbung findet, werden Frauen in eine Rolle gedrängt, in der sie ihre Bedürfnisse zurückstellen müssen um der Rolle gerecht zu werden.
Eben das ist ganz nützlich für eine kleine Elite in der Gesellschaft. Jene die auf Kosten anderer leben. Bank- und Konzernchefs und ihre Nutznießer, kurz die Kapitalisten. Im Kapitalismus stellt sich immer die Frage, ob Politik im Interesse von Banken und Konzernen betrieben wird, oder ob sie im Interesse arbeitenden Bevölkerung betrieben wird. Beides geht nicht! Und da ist es doch ganz nützlich für die Kapitalisten, wenn die Gruppe der abhängig Beschäftigten sich nicht einig wird, weil sie an künstlich hervorgerufenen Grenzen gespalten wird und, dass der eine Teil der abhängig Beschäftigten in eine Rolle gedrängt wird, in der es gilt die eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen.
Die Unterdrückung von Frauen ist keine Erfindung der Kapitalisten, Frauen wurden auch in anderen Klassengesellschaften unterdrückt.Den jede Klassenherrschaft zieht einen Nutzen daraus, verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen.
Genau das Gleiche sehen wir, wenn die Kapitalisten und ihre Handlanger in Politik und Kirche andere Spaltungslinien aufgreifen und forcieren, seien es Linien zwischen Nationalitäten, Religionen oder sexueller Orientierung. 
Wir haben genug von all dem.
Diese Aktion ist ein erster Schritt im Kampf gegen Sexismus. Wir werden uns nicht länger bieten lassen, dass sexistische Werbung das Stadtbild bestimmt. Und auch das kann nur der erste Schritt im Kampf für eine andere Gesellschaft sein. Eine Gesellschaft, in der wir unabhängig, von Geschlecht, Herkunft, Religion und sexueller Orientierung ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Denn das ist die eigentliche Frage!