Am 28.03. fuhren wir mit einer großen
Gruppe aus Köln nach Dortmund, um an der Gedenkdemo für den dort vor 10 Jahren
von einem Neonazi ermordeten Punk Thomas "Schmuddel" Schulz teilzunehmen
und gegen einen zeitgleich stattfinden Naziaufmarsch zu protestieren. So war es
zumindest geplant, doch die Polizei sollte dem Ganzen einen Strich durch die
Rechnung machen.
Schikane vom Feinsten
Wir früh morgens aufgestanden und ab in
die Regionalbahn nach Dortmund. Angekommen waren wir eine Gruppe von gut und
gerne über 250 Personen und wir gingen zum gemeinsamen Treffpunkt an der
Kampstraße. Die Cops hatten bis zuletzt geheim gehalten, wo der Naziaufmarsch
wirklich stattfinden sollte und so machten wir uns dann auf in Richtung Dortmunder
Süden, wo die Faschos erwartet wurden.